Raining cats and dogs

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Day: 1 – Raining cats and dogs

I AM VERY EXCITED to start my bike trip and wake up very early. Katrin has to go to work (emancipation!) and I dress up for the holiday ride. During breakfast it starts raining, as usual in summer in the sunniest country in the world, due to the solar subsidies of 100 billion €, which we have to pay (then the government sells our world’s most expensive electricity very cheap to France).

Anyway to hit the road on the first day of a vacation in pouring rain is not really one of my favorites, so I check on the weather report. Typical! One of the heaviest lows is approaching from the sea. I better hit the pillow again. Ten minutes later Katrin phoned: “Stay home today, start tomorrow. 60L/qm-rain (20”/sqyd – a months rain in 24 hrs) comes down today.” I’ll give her thumbs up and watch the incoming showers from the couch.

“So this is my first day of a long needed workout to the Swiss boarder”

, I whine frustrated.

Mud everywhere after that downpour.
Mud everywhere after that downpour. / Vermatschte landwirtschaftliche Wege nach dem Dauerregen

But to be honest, it is a real flood coming down today – a Monsoon downpour. I planed to take field, forest and dirt roads but with this tsunami it ain’t be fun – more a mud slide. The traffic on tarmac in Görmany is comparable with “a jet pilot’s stressed heartbeat in a combat fight” (Der Spiegel), therefore. But now I have to reconstruct my idea a little. “Meat meets Iron” ain’t my favorite either. The white bikes chained to cross light or trees near roads everywhere back my idea. (In Görmany each white painted bike represents an “KIA-biker” by car).

Ghostbike / Rad als Mahnmal
“Ghostbike for KIA-Bikers” / Weißes Rad als Mahnmal für einen getöteten Radfahrer (www.sueddeutsche.de)

 


Day 1 – Sommer in Doitschland

ICH LAUFE SCHON EINIGE ZEIT wie auf glühenden Kohlen, um endlich loszulegen und wache sehr früh auf. Katrin muss früh zur Arbeit fahren (Emanzipation), und ich schmeiße mich in die Bike-Klamotten. Während der morgendlichen Müslisession, fängt es an zu regnen; wie üblich im Sommer im sonnigsten Land der Welt mit 100 Milliarden Euro Solarsubventionen, die die Bevölkerung zahlt, damit die Regierung den teuersten Strom der Welt sehr billig nach Frankreich verscherbeln kann.

Also den ersten Tag gleich mit einer Sintflut anzufangen, gehört nicht gerade zu den Lieblingsträumen einer Radtour. Ich checke den Wetterbericht. Typisch! Einer der schwersten Regentiefs walzt genau heute vom Meer kommend über Doitschland. Ich lege mich wohl wieder hin. Zehn Minuten später ruft Katrin an: „Bleib zu Hause, fahr morgen los. 60 L/qm sollen heute runterkommen.“ Ich stimme zu und beobachte von der Couch aus, wie es aus Kübeln schüttet.

„So! Dies ist also mein lange ersehnter Campingtrip zur Outdoor am Bodensee“

, ärgere ich mich. Doitschland eben, typisch!

Mud everywhere after that downpour.
Mud everywhere after that downpour. / Vermatschte landwirtschaftliche Wege nach dem Dauerregen

Die Idee ist klasse, die Tour um einen Tag zu verschieben. Es kommt eine wahre Flut herunter – ein Monsun-Regen. Eigentlich hatte ich geplant, Wald-, Wiesen- und Feldwege zu benutzen, aber nach dem Regen kann ich das wohl knicken. Es sei denn ich bereite mich auf eine Schlammschlacht vor. Der Spiegel veröffentlichte mal eine Story, dass „der Puls und Blutdruck auf der morgendlichen Fahrt zur Maloche mit dem eines Jetpiloten im Kampfeinsatz ähnelt“. Deshalb will ich von solchen Stunts Abstand nehmen, Natur pur und nicht ein Straßenfight à la Fleisch gegen Blech.

Ghostbike / Rad als Mahnmal
“Ghostbike for KIA-Bikers” / Weißes Rad als Mahnmal für einen getöteten Radfahrer (www.sueddeutsche.de)

Ich muss wohl umdisponieren und andere Lösungen suchen. Die weißen Räder an den Straßen bestätigen meine Intention.

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