15 % up -23 % down

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Day 25

Following the limes the pencil pushers were just locking for near by roads or so and publish it as a bike route. Thinking is not easy if one isn’t used to it … I know ! Anyway this morning it is foggy, it is cold and drizzling rain. I freeze after melting away the last days.

Then I am standing in front of a dark forest, which is not frightening but the ascent: 15 %. With a trailer, no way to ride so I have to push my rig up the hill following the limes which can’t be seen anyway because it is far away. I wonder and curse about the makers of that bloody limes-bike-route-book. To enable the small villages to meet bikers, too I got lost, the sign posts are placed by someone who was probably on LSD and lead in a circle. I got lost twice when I try to justify my additional kilometers in order to find at least a bit of the limes left in the muddy forest.

This part of the wall (near Pfahldöbel)

are supposed the most impressive left of the limes. I could see a 500 meter long wall with the ditch in front, and yes, after 2,000 years it is still impressive to think about the manpower put into a bloody 550 kilometer long wall, ditch and palisades by hand.

limes in the woods near Pfahldöbel.
15 % ascent on a chilly foggy morning in the sunniest country in the world in June to find the limes in the woods near Pfahldöbel.
limes in the woods near Pfahldöbel
15 % ascent on a chilly foggy morning in the sunniest country in the world in June to find the limes in the woods near Pfahldöbel.
limes in the woods near Pfahldöbel.
15 % ascent on a chilly foggy morning in the sunniest country in the world in June to find the limes in the woods near Pfahldöbel.

Along the route, still foggy, there is a new build platform, where one could climb up to imagine the early limes … with very much imagination, as were are only fields to see. Nothing left. Görmany is high productive farmland.

the long time lost limes line .
A platform shows the long time lost limes line (or not) in the fog of the farmland.

Crossing Öhringen

I am lost again and the traffic reminds me about inmates of a psychiatric clinic on vacation. The signposts lead me in a circle again and nobody could point me the right direction. But I found a nice old tower of the enforcement wall from the 15. Century called “Storchennestturm” (Tower of the stork’s nest). That is nice.

tower form the 14. Century in Öhringen.
Enforced tower form the 14. Century in Öhringen.

At least I got out there into a dark forest again, just to mention it again, yes 16 % ascent this time … on the other hand the descent is 23 %. I can’t believe that bikers be able to wheel that up if coming from the opposite direction. Anyway my breaks are smoking on the way down …

During the day the fog vanishes and the heat around 33° C with many ascents let me call it the day.

On a hilltop I ask around for a pension or so in some one-horse-towns in the woods to be able to clean my infected tick bites, nobody could even be close to mention one in the area. Quite frustrated I was looking for a spring to have water at least to wash but only two clicks later there is a “holiday on a farm”– in with very cheap rooms for rent and I could even get milk from that animals which name I forgot … tetrapack or so.


Tag 25 – 15 % hoch -23 % runter

Um dem Limes zu folgen, haben die Sesselfurzer augenscheinlich nur Wege oder Straße in der Nähe gesucht und als Fahrradroute tituliert. Aber jeder weiß ja, dass Denken nicht einfach ist, wenn man es nicht gewohnt ist. Egal, dieser Morgen ist neblig, kalt und es nieselt.

Dann stehe ich vor diesem Wald. Die Straße verschwindet wie eine Skischanze im Nebel. Es ist sehr sehr steil. 15 %, okay. Schieben ist wieder angesagt und der Limes ist weit weg. Kacke! Ich fluche und ärgere mich über das erworbene Fahrradrouten-Buch über den Limes. Absoluter Mist. Er wurde wohl von den Dörflern in der Gegend bezahlt, denn erneut verfranse ich mich und fahre im Kreis durch Käffer im Nebel, so wie „Gorillas im Nebel“ nur ohne Sigourney. Keine Peilung. Vielleicht war der Autor auch nur auf LSD, ganz bestimmt aber nicht per pedes hier unterwegs. Gar ja gar nicht!

Ich finde tatsächlich irgendwann (immer noch im Nebel) bei Pfahldöbel

(JA! …!…) im sumpfigen Wald ein Stück Limes, welcher sogar mit dem Graben davor im Original erhalten ist. Und das nach fast 2.000 Jahren. Beeindruckend mit welchen Mitteln dieser 550km-Wall, Graben und Palisaden erschaffen worden sind und immer noch erkennbar ist.

limes in the woods near Pfahldöbel.
15% Steigung eines nebligen, feuchten Morgens im Juni im sonnigsten Land der Welt finde ich ein Stück Limes bei Pfahldöbel …
limes in the woods near Pfahldöbel
15% Steigung eines nebligen, feuchten Morgens im Juni im sonnigsten Land der Welt finde ich ein Stück Limes bei Pfahldöbel …
limes in the woods near Pfahldöbel.
15% Steigung eines nebligen, feuchten Morgens im Juni im sonnigsten Land der Welt finde ich ein Stück Limes bei Pfahldöbel …

Es ist immer noch neblig, als ich aus dem Wald kommend eine Plattform entdecke, wo man sich mit sehr viel Fantasie den Verlauf des Limes vorstellen konnte. Also damals im Wald, heute erinnert die Gegend mehr an meine platte Heimat – Felder ohne Wald und nichts, aber auch gar nicht vom Limes übrig. Null! Doitschland ist sehr produktiv.

the long time lost limes line .
Der Limes im Nebel … Ja, wo issa den .?

Irgendein weiteres Städtchen Öhringen,

wo mich Schwindel plagen, die durch die Vielfalt der üppigen Beschilderung ausgelöst werden. Ich verfahre mich erneut, frage viele Menschen, die offensichtlich nicht einmal das nächste Dorf kennen. Allerdings erfreue ich mich am alten Storchennestturm aus dem 15. Jahrhundert in der alten Stadtmauer. Ich quäle mich durch den Verkehr und wundere mich, ob in der Nähe eine psychiatrische Klinik Freigang hat.

tower form the 14. Century in Öhringen.
Storchennesttum aus dem 15. Jahrhundert.

Nach dem Irrsinn stehe ich erneut vor so m Wald, wo der Weg mit 16 % im Dunkel verschwindet. Das Gute ist, auf der anderen Seite geht es mit 23 % runter. Ganz ehrlich wie sollte jemand, von der anderen Seite kommend, mit einem Rad das schaffen. Ich bin mir gar nicht sicher, ob E-bikes das wuppen. Meine Bremsen qualmen jedenfalls.

Mittags hat sich die Sonne durch den Nebel gebrannt und dengelt sofort mit 33° C bei Windstille herunter. Nach vielen und noch mehr schweißtreibenden Anstiegen will ich Feierabend machen, denn voran gibt es eine fette Stadt und da will ich heute nicht mehr durch.

Aufm Berg ist es eher nichts mit Bächen und so frage ich nach eine Bude für die Nacht, aber erneut scheint die Leere hier ubiquitär zu sein. Die Leere im Kopf. Niemand kennt oder weiß irgendetwas hier, vielleicht eine Bleibe …?, Teich …?, Bach…? Genervt ob dieser Leere will ich doch noch durch die Stadt, geht ja nur 9km bergab. Kaum 2km weiter (!) sehe ich: Ferien auf dem Bauernhof, frische Milch!

Fürn Ei und n Buddabrot bekomme ich ne Ferienwohnung und frische, fette Milch von den Tieren, deren Namen ich vergessen habe. Tretrapack …? Oder so!

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