Das Projekt

Hier geht’s zum deutschsprachigen Reisebericht der Fahrradtour:

Mein Doitschland
– Görmanys hinterland

Since 1977 this was my first complete year without interruption in Görmany. Incredible! That was almost suicidal! My deepest esteem and repsect is given to all who endure this unspeakable state-sanctified harassment, stalking, nannying and cruelty by the government without major mental damage in this country.

Because of the miserable 9-month search for a half backed apartment and our moving in, part II of the Hinterland TrilogyIn the heart of Australia – (in German) (NSW, QLD, NT, SA, VIC, TAS) has been delayed to September 2017. But thank God we live 24/7 near salt water again …

Now it’s about time to recharge the lost life energy! At a time in Görmany, where even the „journey to work is like the stress of a pilot in combat“ (Der Spiegel), I will try to make up of wasted „TIME“ again! This has nothing to do with the time, whose pointer begins a beginning and ends an end; not corresponding even with the event time; which, in turn, begins and ends when the right time is felt and certainly not with a wormhole. My situation resembles the Indian, who was invited by train to Washington D.C. and waited at the train station until his soul arrived, too, as the journey was so fast …

The starting point of my ponders for a lukewarm, ‚time-taking‘ project was a buddy, who had driven with a non-electrified bike 700 clicks in two days …. ; so 1,000 volts in the legs, but zero current in his noodle. That sounded good, already, in Buddhist terms: just a little buzz. But unfortunately this is no use to recharge my lost life energy.

I have to go to Lake Constance near the Swiss boarder and still have no car, but a push-bike – you know, that thing where man has to sweat: à la “You chickenshit bastard beat yourself!”, nowadays uncool, I know, but still …

Because of my brilliant brainwork – why 700 clicks in 2 days – I have entered the mysterious state of the great awakening and thus approached the moment of enlightenment, to use my life energy very sparingly and not to waste it, because “Life Is short one day it’s gone!“(T. Cruise).

For this reason, I will cycle southwards without conscious intention on meadow, field, and forest paths, and look around in this beautiful hinterland of Görmany with patronized hillbillies by Berlin and what’s still left from the Good ol’ Germany allowing me 30 days for it.
Why? Because I have it: the time!

On the way I will certainly think about meaningless burnt up life energy and how retrieve lost time and inner peace …

 


 
 

Mein Doitschland

Seit 1977 bin ich das erste Mal wieder ein komplettes Jahr ohne Unterbrechung in Doitschland gewesen. Unglaublich! Das war schon fast suizidal! Meine tiefste Hochachtung und Anerkennung gilt Allen, die diese unsägliche, staatlich sanktionierte Schikane, Verarschung, Stalking und Quälerei ohne größere Schäden in diesem Land dauerhaft aushalten.
Durch die elendige, 9-montige Wohnungssuche und unseren Einzug ist der Band II der Hinterland TrilogieIm Herzen Australiens – über den Rest Australiens (NSW, QLD, NT, SA, VIC, TAS) erst jetzt feddich geworden – und wir wohnen endlich wieder am 24/7-Salzwasser.
Gott sei Dank!

Im Herzen Australiens Band II

Jetzt geht es darum, die ausgesaugte Lebensenergie wieder aufzuladen! In einer Zeit in Doitschland, wo selbst die ›Fahrt zur Arbeit dem Stress eines Piloten im Kampfeinsatz gleicht‹ (Der Spiegel) werde ich versuchen, sinnlos vergeudete ‘ZEIT’ wieder gut zu machen! Das hat jetzt nichts mit der Uhrzeit zu tun, deren Zeigerstand einen Anfang und ein Ende einläutet; auch nicht mit der Ereigniszeit, die wiederum beginnt und endet, wenn der richtige Zeitpunkt gefühlt wird und erst recht nicht mit einem Wurmloch. Die Situation gleicht eher dem Indianer, der per Zug nach Washington eingeladen wurde und am Bahnhof wartete, bis seine Seele durch die schnelle Reise auch ankam …
Ausgangspunkt meiner Grübeleien für ein laues, ‘Zeit einholendes’ Projekt war ein Kumpel, der mit einem nicht elektrifizierten Bike mal eben locker 700 km in zwei Tagen gefahren ist …. ; also 1000 Volt in den Beinen, aber null Strom im Kopf. Das hörte sich schon einmal gut an, buddhistisch eben: Leere im Kopf; aber leider nützt das nichts, um die verlorengegangene ‘Lebensenergie’ wieder aufzuladen.
Ich muss zum Bodensee und habe immer noch kein Auto, aber ein Rad – so’n Ding, wo Mann noch treten muss: à la ›Quäl Dich Du Sau!‹ (U. Böltz); also voll uncool …

Durch meine brillante Denkorgie – warum 700 km in 2 Tagen –, bin ich zum geheimnisvollen Zustand des großen Erwachens vorgedrungen und damit dem Moment der Erleuchtung näher gekommen, weiterhin wieder sehr, sehr sparsam mit meiner Lebensenergie umzugehen und nix davon zu verschwenden, denn ›Life is short one day it is gone!‹ (T. Cruise).
Ich werde deshalb in einer ‘nicht-bewussten Absicht’ auf Wiesen-, Feld- und Waldwegen nach Süden radeln, mich ein büschn in diesem gegängeltem Land hier umsehen, was übrig geblieben ist und mir dafür 30 Tage Zeit dafür lassen.
Warum? Weil ich sie habe: die Zeit!
Unterwegs werde ich gewiss über verbrauchte Lebensenergie und wie man Verlorenes wiederfindet nachdenken, wie z. B. Zeit u. a. …